Geschichte

Das Netzwerk RIEK entstand im Jahr 2025 aus der Konvergenz verschiedener wissenschaftlicher Initiativen zur Erforschung des Denkens von Hans Kelsen, insbesondere jener, die mit der Veröffentlichung der spanischen Übersetzung des Werkes Hans Kelsen. Biographie eines Rechtswissenschaftlersvon Thomas Olechowski in Kolumbien verbunden waren. In diesem Zusammenhang machte der akademische Dialog zwischen Forschenden aus Lateinamerika und Europa die Möglichkeit deutlich, ein dauerhaftes Kooperationsnetzwerk zu etablieren.

Der erste Vorschlag zur institutionellen Ausgestaltung und zur Ausarbeitung eines Satzungsentwurfs wurde im Jahr 2025 im Rahmen der akademischen Austauschprozesse formuliert, aus denen das Netzwerk hervorging, und in Dialog mit Kolleginnen und Kollegen des Hans Kelsen-Instituts (Wien) sowie mit Fachleuten aus dem europäischen und lateinamerikanischen akademischen Umfeld weiterentwickelt, die sich der Erforschung von Leben und Werk Hans Kelsens sowie der Vertreter der Wiener rechtstheoretischen Schule widmen.

Einen maßgeblichen Meilenstein im Konsolidierungsprozess stellte die Durchführung des I. Kongresses des Netzwerks RIEK im Jahr 2026 dar, der in Bogotá und Medellín stattfand, gemeinsam mit der Eröffnungssitzung des Netzwerks, in deren Rahmen die Grundlagen seiner institutionellen Ausgestaltung und seiner internationalen Ausrichtung vorgestellt wurden.

Seitdem hat sich das Netzwerk RIEK als ein kooperativer akademischer Raum konstituiert, der darauf ausgerichtet ist, die wissenschaftlichen Verbindungen zwischen Lateinamerika und Europa im Hinblick auf das Denken Hans Kelsens sowie auf die übrigen Vertreter der Wiener rechtstheoretischen Schule zu stärken.

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